Animal Liberation Front (ALF)

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Animal Liberation Front (ALF) was ist das? Die ALF taucht vor allem im Kontext direkter Aktionen in der Öffentlichkeit auf. Zumeist sind dies Akte der Sabotage, Vandalismus, (Brand-)Anschläge, Befreiungsaktionen, Soliaktionen für Gefangene der Tierbefreiungsbewegung und der anarchistischen Bewegung usw.. In Jahrzehnten der direkten Aktion gelang es den Behörden und der Industrie nie die ALF erfolgreich zu bekämpfen, zu infiltrieren oder lahmzulegen. Zwar haben Staaten weltweit versucht dutzende mutmaßliche ALF-Aktivist*innen hinter Gittern verschwinden zu lassen, verglichen mit den tausenden direkten Aktionen waren es doch aber verhältnismäßig wenige, die bei Aktionen erwischt wurden. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Label ALF? Wie und aus welchem politischen Spektrum entstand die ALF? Wo gibt es ALF-Aktionen? Welche Repression gibt es? Wie kannst du die ALF unterstützen oder Teil der ALF werden?

 

Vorweg:

Im folgenden Artikel geht es um die ALF. Antispeziesismus und Tierbefreiung zu erklären würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Die politische Idee von der Befreiung von Menschen und nichtmenschlichen Tieren, sowie der Antispeziesismus, Anarchismus und (Queer)Feminismus sind die politischen Grundlagen auf denen die ALF gründet. Weiter sind politische Grundlagen der ALF auch Antirassismus, Antisexismus & Antifaschismus.

 

Die Entstehung der Animal Liberation Front

Die Entstehung der modernen Tierrechtsbewegung ist eng mit den Aktionen der Animal Liberation Front (ALF) verbunden. In Deutschland sorgten die ersten Tierbefreiungen aus Versuchslaboren in den frühen 80er Jahren für enormes öffentliches Interesse. In England hatten militante Zellen bereits seit den späten 60er Jahren damit begonnen, direkte Aktionen gegen Jagd und Tierversuche durchzuführen. Neben der Befreiung von Tieren und der ökonomischen Sabotage hatten frühe Aktionen vor allem auch den Effekt, dass erstmalig die schrecklichen Fakten über Tierversuche und andere Formen der Tierausbeutung ans Licht der Öffentlichkeit gelangten. Aus der Aktionsgruppe ‘Band of Mercy’, welche als erste Zelle ihrer Art gesehen wird, entwickelte sich die Animal Liberation Front – ein Name, der seither als Überbegriff für Akteur*innen und Gruppen einer Untergrundbewegung steht, die nach bestimmten Regeln Aktionen durchführen.

 

Wer ist die Animal Liberation Front?

Prinzipiell ist jeder Mensch die ALF. Ein*e Sprecher*in des britischen Animal Liberation Press Office sagte einmal: „Das ist der Grund warum die ALF nicht zerstört werden kann, warum die ALF nicht effektiv infiltriert werden kann, warum die ALF nicht gestoppt werden kann. Du und jede*r einzelne Mensch: Du bist die ALF.“1

 

Die ALF ist keine zentral koordinierte Organisation, sie hat keine logistische Struktur, es gibt keine Hierarchie oder gar Anführer*innen, es gibt keine gemeinsam erarbeiteten Aktionsstrategien oder ähnliches, sondern eine dezentral organisierte, klandestine Struktur einzelner Akteur*innen und Gruppen, die untereinander nur selten vernetzt sind. Über die Mitglieder von ALF-Gruppen lässt sich meist nur mutmaßen und dies sollte ohnehin unterlassen werden, um die Aktiven nicht zu gefährden. Unter den bisher verurteilten ALF-Aktivist*innen befinden sich jedoch Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten, beruflicher Hintergründe und kultureller Milieus. Da es keine Möglichkeit der Mitgliedschaft gibt, entsteht eine ALF-Zelle mit dem Plan, unter bestimmten Voraussetzungen und mit entsprechend sorgfältiger Planung, eine Aktion durchzuführen, bei der Tiere befreit werden oder ökonomischer Schaden erzeugt wird.

 

ALF-Aktivist*innen agieren dabei stets nach vier Grundsätzen. Jede vegetarische/vegane Gruppe oder Einzelperson, die sich mit den Zielen der ALF identifiziert, kann sich als ALF bezeichnen und in diesem Namen Aktionen durchführen.

 

Die Grundsätze sind:

1. Die Befreiung von Tieren aus den Stätten, in denen sie gequält werden, z.B. Laboratorien, Tierfabriken, Pelzfarmen etc. Die Tiere müssen in ein gutes Zuhause übergeben werden, wo sie frei von Leiden bis zu ihrem natürlichen Ende leben können.

2. Das Zufügen ökonomischer Schäden für all jene, die von der Not und der Ausbeutung der Tiere profitieren.

3. Das Aufzeigen des Horrors und der Gräueltaten, denen Tiere hinter verschlossen Türen ausgesetzt sind, mit Hilfe von gewaltfreien, direkten Aktionen und Befreiungen.

4. Das Ergreifen aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, damit weder Menschen noch nichtmenschliche Tiere während der Aktionen Schaden nehmen.

 

Es sollte jedoch deutlich sein, dass allzu fahrlässige Aktionen im Zweifelsfall zum Problem der gesamten Tierrechts-/befreiungsbewegung werden können, wenn etwa Unterstützungsarbeit geleistet werden muss, sodass mit dem Durchführen solcher Aktionen nicht nur eine hohe Verantwortung für die befreiten nichtmenschlichen Tiere und die eigene Sicherheit einhergeht. Vor allem Befreiungsaktionen sind oft mit einem hohen logistischem Aufwand verbunden (Infrastruktur, sichere Unterbringung der nichtmenschlichen Tiere nach der Aktion, finanzielle und medizinische Sicherheiten hierfür, etc.)

 

Welchem politischen Spektrum ist die ALF zuzuordnen?

Das Kürzel bzw. Logo der ALF ist ein großes A im Kreis mit den Buchstaben L und F versehen. Dieses A im Kreis ist das Symbol des Anarchismus und verdeutlicht wo sich die Animal Liberation Front politisch verortet bzw. auch wie sie entstanden ist. Die ALF lehnt den Staat nicht nur deshalb ab, weil sie von gerade diesem bekämpft wird und dieser die Tierausbeutungsindustrie schützt, sondern vor allem, weil der Staat und seine Repression ein Herrschaftssystem darstellen, das Menschen und alle nichtmenschlichen Tiere unterdrückt. Dass sich die ALF als Teil der anarchistischen Bewegung sieht, verdeutlicht ganz klar deren Ablehnung jeder Herrschaft. Die ALF ist sowohl in ihrer inneren Struktur als auch bei dem was sie politisch im Äußeren fordert ausdrücklich NICHT hierarchisch. In der Geschichte der ALF gab es immer wieder Versuche von antiemanzipatorischen Kräften wie z.B. Nationalist*innen oder Rechtsextremen den Namen „ALF“ bzw. Ideen der Tierbefreiungsbewegung für menschenverachtende Zwecke zu missbrauchen oder zu okkupieren. Stets reagieren ALF-Aktivist*innen weltweit und verweisen auch in ihren Bekenner*innenschreiben immer wieder darauf, dass es sich bei der Tierbefreiungsbewegung explizit um eine Bewegung für die Befreiung aller (menschlicher wie nichtmenschlicher) Tiere handelt. Viele ALF-Aktivist*innen sind deshalb auch in anderen sozialen Kontexten aktiv. Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, jede Art von Sexismus, und alle anderen Formen von Unterdrückung und Ausgrenzung werden von der ALF ebenso abgelehnt wie Speziesismus. Die ALF war, ist und bleibt anarchistisch.

 

Wo ist die Animal Liberation Front aktiv?

Die ALF war bzw. ist seit ihrer Entstehung in mindestens 53 Ländern weltweit aktiv. Seit etlichen Jahren gibt es nicht nur in Deutschland direkte Aktionen, sondern auch in vielen anderen Ländern. Besonders in den Ländern Europas, Nord-, Mittel- und Südamerikas und Australien. Zudem gab es aber auch zahlreiche Aktionen im asiatischem Raum, wie zum Beispiel in Russland, der Türkei, Israel, Thailand, Vietnam, Japan, den Philippinen usw.

 

ALF-Aktionen zu denen Bekenner*innenschreiben auf Biteback (directaction.info) veröffentlicht wurden gab es in den vergangenen Jahren in:

Argentinien, Armenien, Australien, Belarus, Belgien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Holland, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Litauen, Luxemburg, Malaysia, Malta, Mexiko, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien (inkl. der kanarischen Inseln und der Balearen), Thailand, Tschechien, Türkei, Ukraine, Uruguay, USA, Venezuela und Vietnam.

 

2013 gab beispielsweise es erstmals Aktionen mit ALF-Bekenner*innenschreiben in Litauen, den Philippinen, Costa Rica, Georgien und Armenien. „Bite Back“ ist eine in den USA betriebene Website directaction.info, auf welcher Bekenner*innenschreiben aus der ganzen Welt dokumentiert werden.

 

Die ALF-Unterstützungsgruppen

„Support the ALF“ („Unterstützt die ALF“) gehört zu einem der zentralen Credos der Tierrechts-/befreiungsbewegung. Die Unterstützung militanter Tierbefreiungsarbeit war stets ein wichtiger Identifikationspunkt der Tierrechtsbewegung. Diese Solidarisierung mit der ALF verdeutlicht, dass ihre Aktionen als legitim und angemessen angesichts der an Tieren vollzogenen Gewalt verstanden werden. Konkrete Unterstützungsarbeit bedeutet in der Regel vor allem die finanzielle und juristische Unterstützung angeklagter, mutmaßlicher ALF-Aktivist*innen sowie die Betreuung von Gefangenen. Besonders in England, dem ‘Entstehungsland’ der ALF, entstanden mit der Zeit stabile Strukturen zur Unterstützung mutmaßlicher oder tatsächlicher ALF-Aktivist*innen. So gründete sich etwa die ALF Supporters Group, welche vor allem finanzielle Unterstützung leistet, Medien- und Pressearbeit für ALF-Aktionen übernimmt und die ALF öffentlich verteidigt. Daneben entstand die Vegan Prisoners Support Group, welche vegane Gefangene betreut, indem sie etwa für vegane Ernährung oder Post von Unterstützer*innen sorgt. In Deutschland hat sich vor allem der Verein Die Tierbefreier e.V. für die ALF eingesetzt und macht seit den 80er Jahren Pressearbeit für militante Tierbefreiungsaktionen. Ebenso betreut er kriminalisierte Aktivist*innen finanziell und juristisch. Ähnliche Organisationen gibt es in vielen Ländern, oft sind es jedoch einzelne, meist überregional arbeitende Tierrechtsgruppen, die solche Unterstützungsarbeit leisten. Die Totalliberation-Kampagne (http://totalliberation.blogsport.de) dokumentiert auf ihrem überwiegend deutschsprachigen Blog seit Jahren umfassend die Repression gegen die Tierbefreiungsbewegung bzw. gegen mutmaßliche ALF-Aktivist*innen.

 

Projektionsfläche ALF

Besonders durch die neuen Medien (allen voran Facebook) entwickelte sich eine Plattform, auf der die ALF einen regelrechten ‘Fanclub’ bekommen hat. Auffallend ist dabei, dass viele dieser ‘Fans’ selbst nicht Teil der Tierrechts-/befreiungsbewegung sind (und beispielsweise nicht vegan leben oder auch sonst keinen Bezug zur Bewegung haben), aber Brandanschläge und Befreiungsaktionen frenetisch bejubeln.

 

Ebenso ist immer wieder eine gewisse Naivität zu verzeichnen, die etwa zum Ausdruck kommt, wenn zumeist junge oder unerfahrene Aktivist*innen in öffentlichen Foren, sozialen Netzwerken oder per Email an größere Organisationen erfragen, wie und wo man denn Mitglied der ALF werden könne. An dieser Stelle muss eindringlich auf eine kollektive Sicherheitskultur insistiert werden, die sowohl die Bewegung als auch die ALF-Aktivist*nnen schützt.

 

Zu diesen Sicherheitsregeln sollte gehören:

  • Keine Prahlerei mit tatsächlich oder angeblich durchgeführten direkten Aktionen. Behaltet eure Stories für euch, Bekenner*innenschreiben beispielsweise auf directaction.info sind ausreichend und können weltweit beachtet werden.
  • Keine öffentlichen Gesuche, wie, wann und wo man in der ALF aktiv werden kann. Ihr gefährdet auch die, die ihr fragt, da diese plötzlich als potenzielle ALF-Aktive dastehen.
  • Keine Spekulationen, wer ALF-Aktivist*in sein könnte und wer nicht.
  • Verhaltet euch verantwortlich im Internet. Facebook und Co sind für Polizei und Justiz einsehbar, achtet daher darauf, was und mit wem ihr schreibt.
  • Wenn ihr die ALF unterstützen wollt, unterstützt die entsprechenden Solidaritätsstrukturen und richtet euch an diejenigen Organisationen, die seit Jahren Unterstützungsarbeit leisten. Nicht jede Facebook-Seite die sich “ALF” oder “ALF SUPPORT” nennt, ist ein geeigneter Ansprechpartner. “DIE” ALF hat ohnehin keine Facebook-Seite und wird auch nie eine haben.
  • Um aktiv zu sein bietet sich zwar oft eine Gruppe an, grundsätzlich kann aber jede Person auch alleine aktiv werden (auch dafür gibt es Aktionsformen). Jede einzelne Person kann die ALF sein, solange sie sich an die ALF-Grundsätze hält.

 

Die Kriminalisierung der ALF

Diejenigen, die die Taktik der ALF diskreditieren wollen, werfen immer wieder das Wort „Terrorismus“ auf. So bezeichnet beispielsweise das FBI als Repressionsbehörde der USA die ALF als gefährlichste terroristische Bedrohung nach Al Quaida.2 In Österreich standen im Rahmen des sogenannten „Tierschützerprozesses“3 13 Aktivist*innen vor Gericht, denen von der Staatsanawaltschaft vorgeworfen wurde sie seien Mitglied in einer kriminellen Vereinigung unter dem Pseudonym ALF; ähnliches geschah auch in Spanien4 und England5. Weltweit ist ein derartiges Vorgehen gegen Personen zu erkennen die vermeintliche oder auch tatsächliche ALF-Aktivist*innen sind. Ob in England, Mexiko, den Niederlanden oder Israel, überall versucht die staatliche Repression mit dem Vorwurf von Kriminalität oder Terrorismus gegen Aktivist*innen vorzugehen. Die Tierausbeutungsindustrie forciert dieses Vorgehen.

 

Auf den Punkt gebracht ließe sich die Kriminalisierung der ALF folgendermaßen zusammenfassen. Die Tierausbeutungsindustrie quält und ermordet in ihren Pelzfarmen, Tierlabors und Schlachthöfen Jahr für Jahr Millionen nichtmenschlicher Tiere. Mit dieser auf Quälerei und Mord basierenden Praxis verdient die Tierausbeutungsindustrie Milliarden unter dem schützenden Mantel des Staates und all seiner Behörden. Die Logik dessen ist einfach. Die Legislative erlässt Gesetze die den millionenfachen Mord erlauben. Die Judikative verurteilt auf dieser Basis jeglichen Widerstand und hält der Industrie auch auf juristischer Ebene den Rücken frei und die Exekutive geht mit allen Mitteln gegen Aktivist*innen der Befreiungsbewegung vor. Tierausbeutungsindustrie und Staat gehen Hand in Hand. Die Tierausbeutungsindustrie verdient Milliarden an der Ermordung nichtmenschlicher Tiere, die Aktivist*innen der Animal Liberation Front versuchen die Tierausbeutungsindustrie zu stoppen und der Staat schützt die Industrie und bekämpft eine immer größer werdende soziale Bewegung. Das Bekämpfen einer wachsenden sozialen Bewegung ist für Staat und Industrie selbstverständlich einfacher, je weniger Unterstützung diese soziale Bewegung hat. Und um die gesellschaftliche Unterstützung zu schmälern und um möglichst hemmungslos gegen die ALF-Aktivist*innen vorgehen zu können eignet sich eine Taktik besonders gut, und zwar die ALF als Terrororganisation darzustellen.

Wenn man bedenkt, dass seit der Gründung der ALF im Jahre 1976 in England nicht ein einziger Mensch oder ein einziges nichtmenschliches Tier verletzt wurden und allein die Fleischindustrie dafür verantwortlich ist, dass täglich Millionen von fühlenden Individuen ermordet werden, dann stellt sich die Frage, wer die wirklichen Terrorist*innen sind. Ganz im Gegenteil sind ALF-Aktivist*innen mitfühlende Menschen, die ihre eigene Freiheit für diejenigen aufs Spiel setzen, die sich nicht wehren können.

Die ALF ist keine Gruppe im eigentlichen Sinn: Es gibt keine Mitgliedschaft und keine Vorsitzenden. Weil ALF-Aktivitäten illegal sind, müssen Aktivist*nnen ihr Engagement geheim halten – geheim vor der Öffentlichkeit, ihren Familien und sogar ihren besten Freund*innen – um selbst frei zu bleiben und auch in Zukunft Aktionen machen zu können. Während Aufklärungsarbeit und Demonstrationen wichtig sind um das langfristige Ziel, die Befreiung aller Tiere zu erreichen unabdingbar ist, hat die lange Geschichte der sozialen Bewegungen gezeigt, dass alle im Rahmen der ALF-Grundsätze verfügbaren Mittel (ob legal oder illegal) nötig sind um unmittelbare Erfolge als auch langfristige Änderungen herbeizuführen. Da Staat (Repression) und Tierausbeutungsindustrie faktisch als eine Einheit betrachtet werden können ist auch die Achtung staatlicher Gesetze hinfällig. Juristische Kategorien wie „legal“ und „illegal“ sind für die ALF völlig irrelevant.

 

Was kannst du tun, um die ALF zu unterstützen?

Weil die ALF in der Anonymität agiert gibt es keine Möglichkeit Aktionen zu unterstützen, bevor sie passieren.

 

Was jede*r einzelne aber machen kann, ist für ein Klima zu sorgen, in dem ALF-Aktionen verteidigt werden. Auch kann man an Organisationen spenden die inhaftierte ALF-Aktivist*innen unterstützen oder Briefe direkt an Aktivist*innen im Gefängnis schreiben, um ihre Zeit hinter Gittern erträglicher zu machen.

  • Spende regelmäßig an Unterstützungsgruppen! In Deutschland ist dies das Rechtshilfekonto der Tierbefreier e.V.
  • Schreibe Gefangenen. Einen Link zu aktuellen Adressen findest du unten. Eine Link-Sammlung von sogenannten Unterstützungsgruppen weltweit gibt es auf dem Blog der Totalliberation-Kampagne (http://totalliberation.blogsport.de).
  • Unterstütze die Solidaritätsstrukturen für angeklagte Aktivist*innen und versuche, sofern von den Betroffenen gewünscht, Öffentlichkeit für ihre Fälle herzustellen.
  • Keine öffentliche Distanzierung von der ALF und ihren Aktionen!!!

 

Wie wirst du Teil der ALF?

Wie bereits erwähnt kann sich jede vegetarische/vegane Gruppe oder Einzelperson, die sich mit den Zielen der ALF identifiziert als ALF bezeichnen und in diesem Namen Aktionen durchführen.

 

Die Grundsätze sind:

1. Die Befreiung von Tieren aus den Stätten, in denen sie gequält werden, z.B. Laboratorien, Tierfabriken, Pelzfarmen etc. Die Tiere müssen in ein gutes Zuhause übergeben werden, wo sie frei von Leiden bis zu ihrem natürlichen Ende leben können.

2. Das Zufügen ökonomischer Schäden für all jene, die von der Not und der Ausbeutung der Tiere profitieren.

3. Das Aufzeigen des Horrors und der Gräueltaten, denen Tiere hinter verschlossen Türen ausgesetzt sind, mit Hilfe von gewaltfreien, direkten Aktionen und Befreiungen.

4. Das Ergreifen aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen, damit weder Menschen noch nichtmenschliche Tiere während der Aktionen Schaden nehmen bzw. verletzt werden.

 

Autonome Aktivist*innen der Tierbefreiungsbewegung bzw. der ALF gehen ein hohes persönliches Risiko ein. Nicht selten werden sie kriminalisiert und sogar wie Terrorist*innen von den Behörden gejagt. Sofern man Gewalt gegen Sachen als Gewalt ansieht, könnte man sagen, dass sie Gewalt ausüben, wenn sie Schlachterwerkzeug unbrauchbar machen oder Hochsitze umsägen, von denen aus Jäger*innen hinterhältig auf wehrlose nichtmenschliche Tiere schießen. Autonome Aktivist*innen wenden Gewalt (gegen Sachen) nie um der Gewalt willen an, sondern ausschließlich, um Leiden zu verhindern bzw. zu beenden. In Notwehr-Situationen kann diese Gewaltanwendung deshalb ein legitimes Mittel sein. Nichtmenschliche Tiere können sich nicht selbst wehren. Sie sind der Willkür der Menschen oft schutzlos ausgeliefert. Somit sind Aktionen der ALF als Akte solidarischer Notwehr zu verstehen. Die Gewaltfrage wird ohnehin in erster Linie von Staat oder Tierausbeutungsindustrie gestellt, wobei letztere für die Ausbeutung und Ermordung von Millionen fühlender Wesen verantwortlich ist und der Staat diesen Mord mit allen Mitteln schützt. Es macht also nicht viel Sinn ausgerechnet der Tierausbeutungsindustrie oder irgendwelchen Staaten auch noch die Definitionsmacht über die Gewaltfrage zu überlassen.

 

Der Name ALF ist ein Prädikat für Gewaltfreiheit, weil noch nie ein fühlendes Wesen bei einer ALF-Aktion verletzt wurde und dies auch künftig nicht passieren wird.

 

Werde Teil der ALF!

Egal ob du als Einzelperson oder in einer Gruppe aktiv wirst, gehe mit Bedacht vor, achte auf das Wohlbefinden der nichtmenschlichen Tiere und die Sicherheit deiner Aktionsgruppe und dir selbst. Wäge ab welche Mittel notwendig sind um welche Ziele zu erreichen. Lasse dich nicht erwischen, sei solidarisch und lasse dich vor allem nicht beugen.

 

Vergiss nie:

DU BIST DIE ALF!

 

Links:

Webportal und Zeitschrift “Biteback”: directaction.info

Vegan Prisoner Supporters Group: www.vpsg.org

ALF Supporters Group: www.alfsg.org.uk

Webportal “No Compromise”: www.nocompromise.org

Webportal “AnimalLiberationFront.com”: www.animalliberationfront.com

Webportal “AnimalLiberationFront.de”: http://www.animalliberationfront.de

Webportal “AnimalLiberationFrontLine.com”: http://animalliberationfrontline.com/

Informationen von die tierbefreier e.V.: www.tierbefreier.de/direkteaktionen.html

BAT: http://www.basisgruppe-tierrechte.org/tierrechte/alf.htm

Tierrechtsbewegung.info: http://tierrechtsbewegung.info/aktivismus/alf/

Totalliberation-Kampagne: http://totalliberation.blogsport.de/

u.v.m.

 

1 “That is why the ALF cannot be smashed, it cannot be effectively infiltrated, it cannot be stopped. You, each and every one of you: you are the ALF.” Aus:http://www.nocompromise.org/issues/22robin.html

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